Hindenburgring

Duderstadt
Visualización © Gnädinger Architekten
Arquitectos
Gnädinger Architekten
Año
2020
Coste
1 millón - 100 millones
Pisos
1 - 5 pisos
Equipo
Rolf Gnädinger, Alexander Papadimitriou, Camila Acevedo, Sebastian Ehrhardt, Carlotta Biolcati Rinaldi, Johan Rey

Working Space am Hindenburgring
Fußläufig zum neuen Max-Näder-Haus mit dem Ottobock Archiv ist am Hindenburgring in Duderstadt ein weiter Office-Bau für die Ottobock Holding geplant. Diese hält für die Familie Näder die privaten Gesellschafteranteile des Weltmarktführers im Bereich Health Care und benötigt am Stammsitz von Ottobock zusätzliche Flächen für Konferenzen und moderne Open Spaces. Im neu ausgewiesenen Mischgebiet der Stadt, in einer ehemaligen Wohnstraße, orientiert sich das moderne Family Office in seiner Maßstäblichkeit am Bestand der noch vorhandenen Villenbauten. So wird der Baukörper mit 900 Quadratmetern Nutzfläche in mehrere übereinander angeordnete Bauteile gegliedert und entspricht in Umfang und Traufhöhe den städtebaulichen Vorgaben.
Am Sockel nimmt die teils mit Metallpaneelen bekleidete Fassade Bezug zum nahen Max-Näder-Haus und führt durch einen überdachten und transparenten Eingangsbereich in das großzügige Foyer. Rückseitig ist das Gelände abschüssig, so dass sich hier zum Park hin auch das Untergeschoss komplett öffnen kann. Das in weiten Teilen verglaste Erdgeschoss ist etwas eingerückt und lässt sich ringsum umlaufen; der kleine Kunstgriff scheint den darüber liegenden Gebäudetrakt gleichsam schweben zu lassen. Dieses Geschoss ist an zwei Seiten verglast; die riesigen, durch keinerlei Laibungen unterteilten Glasflächen zur Straße und zum Park hin, werden nur durch schmale Fassadenpaneele an den Gebäudekanten gefasst. Der oberste Stock ist als rückversetztes Penthouse mit eigener Terrassenebene ausgebildet.
Stahl, Glas, minimalistische Architektursprache kombiniert mit entmaterialisierten Details erzeugen einen repräsentativen, doch nicht überdimensioniert wirkenden Eindruck. Im Innern führt eine skulpturale Stahlwangentreppe mit eingespannten Trittstufen von einer Galerieebene zur andern. Neben der sichtbaren Stahlkonstruktion sind untergeordnete Nebenräume in holzbekleidete Einbauten integriert.

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